Den Hunger bekämpfen – ohne Gentechnik
Mit eingekreuzter Resistenz und Schlupfwespe zu mehr Bohnenertrag
Die Forscher haben eine Doppelstrategie gegen den Käferbefall entwickelt: Sie konnten eine neue Bohnensorte züchten, die gegen die destruktiven Käfer resistenter ist. Dazu haben sie ein Resistenzprotein in die Bohnen eingekreuzt, womit die Resistenz gegen eine spezifische Bohnenkäferart erreicht wurde, jedoch nicht gegen eine global vorkommende Art. Für diese fand das Forschungsteam in einem kolumbianischen Bohnengeschäft einen natürlichen Gegenspieler, den Dinarmus basalis. Diese Schlupfwespe legt ihre Eier auf die in der Bohne versteckten Käferlarven, die dadurch absterben. In Feldversuchen bei Kleinbauern gelang durch Schlupfwespeneinsatz bei mässigem Befall die komplette Ausrottung des Käfers; bei starkem Befall wurde die Käferpopulation um 90 Prozent reduziert. Durch die Kombination der beiden natürlichen Methoden konnten schliesslich auch bei massivem Käferbefall ausgezeichnete Wirkungen erzielt werden.
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Wie sich Patente auf Pflanzen auswirken …
Informationen zur Studie
Durch GVO bereits bedrohte Kulturpflanzen:

Tomaten
Bis 2003 gab die Universität von California Davis versehentlich gentechnisch verunreinigte Saatgut-Proben weiter.
