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Aktuell

57 Organisationen – NGOs, eine Bäuerinnenorganisation sowie Unternehmens- und Handelsverbände – haben am 6. September eine ausführliche Stellungnahme zum EU-Bericht zur neuen Gentechnik (von April 2021) an die Kommission geschickt.

Darin zeigen sie, dass bereits die Konsultationen im Vorfeld der Berichterstattung parteiisch waren. Auch zeige der Bericht sehr klar, dass die Kommission mehrheitlich den Versprechen und Behauptungen der Industrie folge. Kritisiert wird, dass eine Vielzahl wissenschaftlicher Analysen, die auf die Risiken der neuen Gentechniken hinweisen, im Kommissionsbericht schlicht ignoriert werden. Im Hinblick auf die von den Unternehmen angekündigten neuen Produkte, werde unterschlagen, dass in der Pipeline nach wie vor herbizidtolerante Pflanzen dominieren. Und dies, obwohl behauptet wird, dass die neuen Verfahren und Produkte entscheidend dazu beitragen werden, die verwendete Menge an Pestiziden zu reduzieren.

Zur NGO-Stellungnahme: The EU Commission’s “working document” on new GM

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